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Informationen bei Cinelatino

Telefon 07071. 56 96 58
Telefax 07071. 56 96 96

www.filmtage-tuebingen.de

Vom 27. April bis zum 13. Mai 2001 fand das Filmfestival CineLatino in Tübingen, im Kommunalen Kino Stuttgart, im Deutschen Filmmuseum in Frankfurt am Main und erstmals auch im Karlstorkino in Heidelberg statt. In Tübingen wurde das Festival am Freitag, 27. April, um 20 Uhr im Kino Museum mit dem argentinischen Film "Mundo grúa" ("Kranenwelt") von Pablo Trapero eröffnet. Der Film, der in eindrucksvollen Schwarzweißbildern die Geschichte zweier Außenseiter zeigt, erhielt bereits zahlreiche Preise auf internationalen Festivals.
In Frankfurt startete das Festival am 29. April mit "No quiero volver a casa" ("Ich will nicht zurück nach Hause") von Albertina Carri.
Die argentinische Independent-Regisseurin stellte ihren Film in allen vier Städten selbst vor. Dort waren während des Festivals Spiel- und Dokumentarfilme sowie Kurzfilme aus Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien/Deutschland, Kuba, Mexiko, Nicaragua, Peru und Venezuela zu sehen.
Schwerpunkt dieses Jahr waren Produktionen aus der jungen argentinischen Filmszene. "Diese Low-budget-Filme von jungen Regisseuren entwickeln eine ganz eigene, innovative Filmsprache", berichtet Paulo Roberto de Carvalho, der künstlerische Leiter des Festivals, der damit das Konzept fortsetzt, neben international ausgezeichneten Regisseuren auch die "frechen" Werke junger Regietalente zu zeigen, die innerhalb Lateinamerikas kaum Vertriebswege finden.
Das Festival wird organisiert von der Arbeitsgemeinschaft CineLatino, bestehend aus der Deutsch-Brasilianischen Kulturgesellschaft und den Filmtagen Tübingen in Zusammenarbeit mit dem Club Voltaire und dem Aktionszentrum Arme Welt, Tübingen, der Filminitiative Weltkino Stuttgart, dem Kommunalen Kino Stuttgart, dem Deutschen Filmmuseum Frankfurt am Main sowie dem Medienforum Heidelberg e.V.

 
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