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Filmfacts

Nummer 1 / 2002

MFG-News

 

MFG-NEWS

Kinostarts
Premieren / On Air
Preise MFG-geförderter Filme
MFG-geförderte Filmproduktionen auf Festivals

 

Maria Speth ist der MFG-Star 2001
Verleihförderung für "Marie Line"
"Buffalo Soldiers" auf der Berlinale 2002
Jour-Fixe in der Film-etage im Bosch-Areal

 
 

 

MARIA SPETH IST DER MFG-STAR 2001


Für die Fernsehproduktion „In den Tag hinein“ wurde Maria Speth beim Fernsehfilm-Festival Baden-Baden am 1. Dezember 2001 mit dem Nachwuchs-Regiepreis „MFG-Star“ ausgezeichnet .

Der „MFG-Star“, der in diesem Jahr zum 2. Mal vergeben wurde, ist verbunden mit einer „Carte blanche“ für eine selbst gewählte Weiterbildungsmaßnahme im In- oder Ausland. Der vom ZDF für den Wettbewerb eingereichte Film überzeugte die Jurorin und Patin Esther Gronenborn („Alaska.de“), die alleine diesen ausgefallenen Preis vergab und den Mut der Regisseurin betonte, die Geschichte bewusst langsam zu erzählen und den Figuren damit Zeit für ihre Entwicklung zu geben.

Die Regisseurin Maria Speth ist Absolventin der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf, Babelsberg, und hat für ihren Kurzfilm „Barfuß“ den 3sat-Förderpreis, Oberhausen 1998 erhalten. Mit dem MFG-Star und der „Carte blanche“ möchte die MFG-Filmförderung Baden-Württemberg dieser talentierten Regisseurin einen wichtigen Schritt weiterhelfen.

„In den Tag hinein“ erzählt die Geschichte der 22-jährigen Lynn aus Berlin. Sie ist das Gegenteil ihres Freundes David, lebt spontan und aus dem Bauch heraus; er trifft seine Entscheidungen diszipliniert und ehrgeizig. Als Lynn den taiwanesischen Studenten Ming kennen lernt, mit dem sie sich ohne viele Worte versteht, wird die Situation kompliziert.

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VERLEIHFÖRDERPREIS FÜR „MARIE LINE“


Im Rahmen der 18. Französischen Filmtagen Tübingen/Stuttgart 2001 wurde zum dritten Mal der „Verleihförderpreis“ von der MFG-Filmförderung gemeinsam mit UNIFRANCE vergeben. Der Verleiher „Alamode Filmverleih“ erhält für den prämierten Film eine Summe in Höhe von DM 40.000,–. Die Jury wählte aus insgesamt acht französischen bzw. majoritär in Frankreich produzierten Filmen die französische Produktion „Marie-Line“ des Regisseurs Mehdi Charef als ihren Favoriten. Der gebürtige Algerier hatte bereits 1985 mit seinem Film „Der Tee im Harem des Archimedes“ in Deutschland großen Erfolg.

Marie-Line ist nicht nur ein Film über eine Frau, die abseits der üblichen Wertvorstellungen ihr Leben meistern muss, sondern insbesondere ein Film über den alltäglich geschehenden Rassismus. Ziel des Verleiherpreises ist es, dem französischen Film in Deutschland eine größere Präsenz zu verleihen. Mit Hilfe des Verleihförderpreises fanden u. a. „La faute à Voltaire“ von Abdel Kechiche (Kool Film) und „Ca commence aujourd’hui“ von Bertrand Tavernier (Arsenal Filmverleih) den Weg auf die deutschen Leinwände. Die Jury bestand aus Gisela Gerst (Kommunales Kino Guckloch, Villingen-Schwenningen), Leopold Winterhalder (Krone-Theater Tittisee-Neustadt) und Jan Paaz (Pegasos Filmverleih).

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„BUFFALO SOLDIERS“ auf der Berlinale 2002


Nach einer ausverkauften Galapremiere während des größten nordamerikanischen Filmfestivals in Toronto, am 8. September 2001, standen die Einkäufer für sämtliche amerikanischen Studios bei Buffalo Soldiers Weltvertrieb Good Machine International Schlange. Der Zuschlag fiel nach zähen Verhandlungen an Miramax, die den Film mit hoher Kopienzahl und millionenschwerem Marketingbudget im Sommer 2002 in den USA starten wollen. Auf der ausgelassenen Premierenparty danach feierten die beiden Hauptdarsteller Joaquin Phoenix und Anna Paquin ihren Erfolg mit Regisseur Gregor Jordan, Produzenten Ariane Moody, Rainer Grupe und einer grossen Anzahl von Heavies aus dem Hollywood-Showgeschäft. Neben einer ganzen Reihe von ausgezeichneten Kritiken, u. a. im Hollywood Reporter, Screen International und Ain’t it Cool, wurde Buffalo Soldiers auch von den deutschen Verleihern und Mitarbeitern der Berlinale ausgekundschaftet. Der deutsche Verleih steht noch nicht fest, aber von einer europäischen Premiere auf der Berlinale wird ausgegangen.

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JOUR-FIXE IN DER FILM-ETAGE IM BOSCH-AREAL


Die MFG-Filmförderung und die Film Commission Region Stuttgart luden am 4. Dezember in die neuen Räumlichkeiten im Bosch-Areal ein, und die Branche gab sich ein ungezwungenes Stelldichein (siehe Fotos rechts).

Vor dem nächsten regulären Jour-fixe am 08. Januar 2002 bei avcommunication im Film- und Medienzentrum Ludwigsburg, hält Dr. Ralf Kitzberger um 17.00 Uhr einen Vortrag zum Thema „Urheberrechtsfragen bei der Filmproduktion“.



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