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von Constantin Schnell
Bereits eine Woche, nachdem Staatsminister Julian Nida-Rümelin seine Vorschläge zur Reform der Filmförderung vorgestellt hat, stellte sich sein Ministerialdirigent Hans Ernst Hanten zum ersten Mal der Diskussion. Auf Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung kamen dazu 60 Film- und Fernsehschaffende bei EuroArts in Stuttgart zusammen. Nachdem Hanten das Konzept erläutert hatte, fragte der für Film zuständige baden-württembergische Ministerialrat Dr. Klaus Bessey in der Diskussion, woher das Geld kommen solle, um die Filmförderung des Bundes zu erhöhen. Auch Gabriele Röthemeyer von der MFG Filmförderung kritisierte die Finanzierung des Konzepts: Ich vermisse das finanzielle Engagement des Bundes. Von den beiden in Nida-Rümelins Konzept erwähnten Quellen, den Kinos und dem öffentlichrechtlichen Rundfunk, sei nichts zu holen. Die Kinos werden in Baden-Württemberg mit 2,8 Millionen Mark gefördert wo ist denn da noch Spielraum? stellte Bessey klar. Hanten betonte, das Papier verstehe sich nicht als fertige Vorlage, sondern als Diskussionsgrundlage. Dass diese Diskussion auch in den nächsten Monaten noch mit viel Energie geführt werden wird, davon zeugte bereits die Stuttgarter Veranstaltung.
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