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Nummer 1 / 2003

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KOKI STUTTGART: NEUER VORSTAND
5 JAHRE CINELATINO
16. STUTTGARTER FILMWINTER

 
 

 

KOKI STUTTGART: NEUER VORSTAND

Generationenwechsel bei der Arbeitsgemeinschaft Kommunales Kino e.V. Stuttgart: Hans Christian Arnsperger, seit knapp 10 Jahren im Vorstand des Vereins, kandidierte nicht mehr. Andrea Wurth, Helmuth Petermann, Martin Gerlich und Constantin Schnell aus der „dritten Generation“ des Kinos wurden von der Mitgliederversammlung als Vorstände bestätigt. Zum Vorstandsprecher wurde der 38-jährige Journalist Constantin Schnell gewählt. 

Neu im Vorstand ist der 24-jährige Ralf Breuer, der bereits seit zwei Jahren im Programmausschuss mitarbeitet. Er bildet neben dem 27-jähri-gen Martin Gerlich nun die Brücke zur jungen Kinogeneration. 
Diese soll u.a. mit dem bereits zum dritten Mal im Kommunalen Kino gastierenden „Cinéfête“, einem französischen Jugendfilmfestival auf Tournee, angesprochen werden. Ziel dieser bundesweiten deutsch-französischen Veranstaltungsreihe ist es, einem breiten, jungen Publikum von der Grundschule bis zum Abitur Filme in französischer Originalfassung mit deutschen Untertiteln zugänglich zu machen und es für den europäischen Film zu sensibilisieren. Sechs Spielfilme und drei Kurzfilme werden vom 22. bis 28. Mai zu sehen sein. Jede Vorführung ist eine „fête", und es werden mehrere Preise vergeben: Die Schulen mit den „fleißigsten" Kinobesuchern bekommen VHS-Cassetten der Cinéfête-Filme in französischer Sprache geschenkt. 

Ebenfalls im Mai findet im KoKi das „Deutsch-Türkische Filmfest“ (23. - 25. Mai) statt, im Rahmen dessen neue türkische Filme mit Gästen aus der Türkei vorgestellt werden. Kooperationspartner ist die Deutsch-Türkische Gesellschaft Stuttgart.

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5 JAHRE CINELATINO

Vom 7. bis 18. Mai bringt das CineLatino aktuelle Filmproduktionen aus Mittel- und Südamerika nach Stuttgart ins Kommunale Kino, nach Tübingen ins Kino Museum und ins Kino Arsenal. 
Mit international ausgezeichneten Spiel- und Dokumentarfilmen bietet das Festival die Gelegenheit, die Kulturen der Länder Lateinamerikas visuell zu entdecken. Das Festival, das sich in den zehn Jahren seines Bestehens zum wichtigsten Forum für lateinamerikanische Filmkultur in Deutschland entwickelt hat, findet als einziges fast zeitgleich in vier deutschen Städten statt: Tübingen, Stuttgart, Frankfurt und Heidelberg. In Stuttgart, wo das Festival im vergangenen Jahr auf eine erfreulich große Publikumsresonanz stieß, feiert CineLatino dieses Jahr sein fünfjähriges Jubiläum. Die Eröffnung in Tübingen und die anschließende Feier wird am 7. Mai, die Eröffnung in Stuttgart am 
8. Mai im Filmhaus stattfinden. 

Gezeigt werden rund 30 aktuelle Filme aus Argentinien, Mexiko, Venezuela, Peru, Uruguay und Kuba. Zwei wichtige Regisseure werden mit Werkschauen präsentiert. Beto Brant, international anerkannter brasilianischer Jungregisseur, und Marta Rodríguez aus Kolumbien werden als Gäste in Tübingen und Stuttgart erwartet, um ihre Filme dem Publikum persönlich vorzustellen. 

Auch Javier Arevalo, Besitzer des „Zapata“ und der neuen Filmhaus-Lounge „Bett“, wird wieder mit im Boot sein: Im „Zapata“ gibt es während des Festivals lateinamerikanische Filmklassiker und Publikumslieblinge zu sehen und im „Bett“ wird die Festivalparty steigen. Erstmalig findet in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit der Universität Tübingen eine zweiwöchige Ringvorlesung zum Thema „Literatur, Politik und Religion in Lateinamerika: eine filmische Auseinandersetzung mit Fiktion, Realität und Glaube" im Rahmen des Studium Generale statt.

Weitere Infos unter www.filmtage-tuebingen.de/latino

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16. STUTTGARTER FILMWINTER

Am Sonntag, den 19. Januar, ging nach vier Tagen das populäre Avantgardefestival zu Ende. Das Konzept von Wand 5, Avantgarde mit Entertainment, Anspruch mit Unterhaltung zu verbinden, ist wieder aufgegangen und hat über 7.000 Besucher in die Veranstaltungsorte Filmhaus Stuttgart und Ex-IKEA gelockt.
In den Bereichen Kurzfilm und Neue Medien wurden unter den 1.300 Einreichungen unterschiedliche Preise vergeben. Der von der Hoppe-Ritter Kunstförderung mit 2.000 € dotierte Team-Work-Award für kollektive Filmproduktion ging an die ehemalige Filmakademie-Studentin Eva Könnemann für „Happy Problem". Erstmalig lobte auch DASDING, das Jugendprogramm des SWR, einen mit jeweils 1.000 € dotierten Publikumspreis für Film/Video und Internet aus. „Norman“, der Hauptpreis der Filmjury, ging an den Hamburger Filmemacher Jan Peters für seinen Kurzfilm „Wie ich ein Höhlenmaler wurde“. Die Jury für Neue Medien vergab den Preis an drei Arbeiten. Ebenfalls splittete sie den Milla & Partner Preis für Medien im Raum.

Weitere Infos zum Filmwinter und deren Gewinner unter www.filmwinter.de

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