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Die Hauptakteure der Langzeitdokumentation
“schwarzwaldhaus1902.de” des SWR, unterstützt mit Fördermitteln der MFG-Filmförderung, stehen fest: Familie Boro aus Berlin konnte sich in einem sieben Wochen dauernden Casting gegenüber 650 Bewerberfamilien durchsetzen. Nach einer Trainingsphase im Juli 2001 schlüpfen Vater Ismael, Mutter Marianne und die Kinder Reya-Anna (18), Sera-Emine (15) und Akay-Mathias (11) mit großer Begeisterung, viel Eifer und dem nötigen Ernst in die Rolle der Bauernfamilie und werden insgesamt 10 Wochen auf einem Schwarzwaldhof wohnen und arbeiten - unter authentischen Lebensbedingungen des Jahres 1902.
Vier Tage Training haben die Zeitreisenden schon hinter sich gebracht. In einem von Experten begleiteten “Schnellkurs” lernten sie das Versorgen der Stalltiere, das Kochen auf einer gemauerten Feuerstelle, das Wäschewaschen im Zuber oder den Umgang mit dem Deichselbohrer. Um störende Einflüsse aus der Wirklichkeit 2001 auszuschließen, wird der genaue Standort des “schwarzwaldhauses1902.de” geheimgehalten.
Produziert wird die Dokumentation von “zero südwest”, einer Tochter von “zerofilm”/Berlin, im Auftrag des SWR. Die von Martin Hagemann und Thomas Kufus gegründete Produktionsfirma hat sich mit Autoren-Dokumentarfilmen für das Kino einen Namen gemacht, z. B. mit Andres Veiels vielbeachtetem Film
“Black Box BRD”. Eine Ausstrahlung der vierteiligen SWR-Reihe ist für Herbst 2002 vorgesehen, donnerstags um 21.45 Uhr im Ersten.
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