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Das Festival, das vom 28. November bis 1. Dezember 2001 stattfindet, wartet mit einem erhöhten Festivalkontingent auf. Nachdem das Schweizer Fernsehen und ARTE offiziell zum Teilnehmerkreis dazugestoßen sind, können nun 12 Filme statt bisher 10 gezeigt werden. Erneut ist es Martin Wiebel gelungen, mit der Publizistin und Literaturagentin Karin Graf, Produzent Martin Hagemann, Regisseur Markus Imhoof und Kritikerin Sibylle Sinom-Zürich eine repräsentative und attraktive Besetzung für die Jury zu finden.
Verschiedene Sender haben bereits einige Nominierungen angemeldet. Diese Filme werden wie gehabt parallel zum Festival im 3sat-Programm für die Zuschauerwertung ausgestrahlt. Neu ist, dass jeder Zuschauer nach jedem Film, der ihm besonders gefallen hat, anrufen, also im Endeffekt für mehrere Filme stimmen kann. Auf Großbildschirmen können nun mehr Zuschauer als bisher die Projektionen sowie die Veranstaltungen im runden Saal des Baden-Badener Kurhauses verfolgen. Diskusionen, Premierenvorführungen und die Preisverleihung werden im gleichen Stil wahrgenommen wie im vergangenen Jahr. Die Themen sowie die Filmauswahl werden vom Büro des Festivalleiters Karl-Otto Saur Mitte September bekannt gegeben.
Zum 2. Mal werden bei dem Fernsehfilm-Festival in Baden-Baden der “MFG-Star” vergeben. Die Erfahrung des letzten Jahres bringt auch hier eine Novellierung zu Tage: Das bisherige Preisgeld von DM 100.000 als Auszeichnung für ein Nachwuchsregieprojekt, war gebunden an eine neue Produktion in Baden-Württem-berg. Nun möchte Gabriele Röthemeyer dem auszuzeichnenden Regienachwuchs den “MFG-Star” zusammen mit einer “carte blanche” für eine Weiterbildungsmaßnahme, ob hierzulande oder an irgendeinem anderen Schauplatz, überreichen. |