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Vom 2. bis 5. April fand unter der Leitung von Peter Sehr und Jan Schütte das 2. Symposium der Deutsch-Französischen Filmakademie/
Masterclass an der Pariser Filmhochschule La fémis statt.
Geoffrey Gilmore, Direktor des Sundance Institute und Leiter des Sundance Film Festival, erarbeitete in dem einwöchigen Workshop mit den Studierenden der Masterclass sowie der Filmakademie Baden-Württemberg und der La fémis Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem amerikanischen Independent-Kino und dem europäischen Kino. Im Zentrum stand die Frage, ob ein zunehmend globalisierter Kinomarkt zum Verlust kultureller Vielfalt und nationaler Identität führt und wie man dieser Entwicklung entgegentreten kann.
Obwohl Hollywood-Produktionen den Kino-Weltmarkt beherrschen, konnte sich daneben ein starkes unabhängiges Kino in den USA entwickeln, das sich dem
Mainstream widersetzt und ohne staatliche Gelder auskommen muss. Unterstützt werden diese sogenannten „Indies“ vom Sundance Institute, das Robert Redford ins Leben gerufen hat. Ähnlich seiner Idee strebt die Deutsch-Französische Filmakademie ein Forum an, das eine enge Zusammenarbeit zwischen den beiden benachbarten Filmnationen und einen besseren Austausch ihrer Filme fördert. Langfristig soll dies auch in eine Cooperation mit dem Sundance Institute führen.
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