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Die neue Reihe „Filmprojekte, Filmgespräche" beim Internationalen Trickfilmfestival widmete sich dem neuen Projekt von Trickfilmer Andreas Hykade („Ring of Fire“). Bei einer Podiumsveranstaltung am 26. März im Literaturhaus Stuttgart, moderiert von Arne Braun (Redaktion LIFT), stellte er seinen MFG-geförderten Film „Jesus“ vor. Der Zeichentrickfilm soll 80 Minuten dauern, was zum Trend „erfolgreicher abendfüllender Kinotrickfilm“ passt. Vier Jahre Arbeit hat er für das Projekt veranschlagt. Die ersten Charaktere sind entwickelt, die Ergebnisse stellte Hykade in kurzen Sequenzen vor. Der Film soll auf jeden Fall hierzulande realisiert werden. Die Figuren hat er bewusst wie Schauspieler angelegt, d. h. jeweils einer Rolle wird ein Charakter zugedacht und diese Figur wird dann überwiegend von einem Zeichner betreut.
Der Theologie-Experte des SWR Andreas Malessa ging auf die unterschiedlichen Sichtweisen ein, die ein solch kontroverses Thema wie das Leben Jesus mit sich bringe: “Es existieren zwei Formen, der historische und der biblische Jesus“. Hykade: „Bei mir gibt's weder noch, ich zeige meine Sichtweise: Ich möchte zu allerst seine Geschichte erzählen.“ Den Vorwurf der Blasphemie wies er von sich: „Ich kann kritisch und gleichzeitig respektvoll mit dieser Person umgehen.“
Der Ludwigsburger Produzent Michael Jungfleisch (Gambit; „Mein Bruder Vampir“) sieht nicht nur angesichts des boomenden abendfüllenden Kinotrickfilms gute Marktchancen, selbst für solch ein ungewöhnliches Projekt: „Die Sprache des Trickfilms ist international“ und Malessa ergänzte: „Und die Lebensgeschichte von Jesus ist universell.“
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