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FILMSZENE BADEN-WÜRTTEMBERG

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CINELATINO UND DAS FILMLAND CHILE
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Filmische Einblicke in die verschiedenen Länder Lateinamerikas bot vom 17. - 30. April 2002 CineLatino, das Festival für lateinamerikanischen Film in Tübingen, Stuttgart, Frankfurt/Main und Heidelberg.
Neben Filmen aus Chile, das dieses Jahr Schwerpunktthema war, wurden wieder aktuelle Spiel- und Dokumentarfilme sowie Kurzfilme aus Argentinien, Brasilien, Mexiko, Venezuela, Kuba und Kolumbien gezeigt, viele davon in deutscher Erstaufführung. „Wir zeigen sowohl Filme von international ausgezeichneten Regisseuren als auch die frechen Werke junger Regietalente“, begründete Paulo Roberto de Carvalho, künstlerischer Leiter des Festivals die Auswahl. Hintergründige Komödien fanden daher ebenso ihren Platz wie einfühlsame Milieustudien und Dokumentarfilme, die sich mit der politischen und gesellschaftlichen Situation des Landes kritisch auseinandersetzten. Dazu zählte u. a. Patricio Guzmáns Aufsehen erregender Doku-mentarfilm „Der Fall Pinochet“ um die Festnahme des Ex-Diktators in London. Peter Lilienthal stellte seine Literaturverfilmung „Das Autogramm“ nach dem Roman von Osvaldo Soriano um einen Boxer und einen Bandonéon-Spieler in Tübingen und Heidelberg persönlich vor und nahm an der Tübinger Podiumsdiskussion „Forum Literatur, Politik und Film“ am 22. April teil, die gemeinsam mit der Universität Tübingen veranstaltet wurde.
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