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In Dokumentarfilm-Kreisen eine Legende, dem breiten Publikum kaum bekannt: Jean Rouch. Er prägte das Cinéma Vérité in Frankreich und beeinflusste mit seinem Werk die Erneuerer der Nouvelle Vague. Das Institut für Linguistik/ Romanistik der Universität Stuttgart und das Kommunale Kino Stuttgart widmen ihm eine Hommage, die Jean Rouch persönlich am 13. Oktober 2003 im Kommunalen Kino eröffnen und dabei in sein Werk einführen wird.
Rouch war einer der ersten, der einen neuen Zugang zur „Wirklichkeit“ mit der Kamera entwickelte. Mit seinem Konzept des „cinéma vérité“ führte er die kritische Selbstreflexion ins Genre ein. Jean Rouchs Schaffen zeigt drei Schwerpunkte: die ethnographischen Filme (Les maîtres fous), die soziologischen Studien (Chronique d’un été) und die Fiktionen (Moi, un Noir, Cocorico, Monsieur Poulet). Die Reihe findet während der „Französischen Woche“ statt und wird unterstützt von der Stadt Stuttgart, der Robert Bosch Stiftung, der MFG und der Akademie Schloss Solitude.
Weitere Informationen unter: www.jean-rouch.de
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