Filmbüro

Filmfacts

Nummer 2  / 2003

Kinoecke

 

KINOECKE

· Filmbiker in Tübingen
· Filmmesse Leipzig
· FFA Einreichtermin
· Gratulation: Studio 17
· Kinopreis des Kine-...

· 30 Jahre Kommunales...
· Stuttgarter Lupe...
· 50 Jahre Backnanger...
· Mehr Geld für den...

 

30 JAHRE KOMMUNALES KINO FREIBURG
STUTTGARTER LUPE GESCHLOSSEN
50 JAHRE BACKNANGER KINOGESCHICHTE
MEHR GELD FÜR DEN MFG-KINOTOPF

 
 

 

30 JAHRE KOMMUNALES KINO FREIBURG

Das erste reguläre Monatsprogramm des Kommunalen Kinos Freiburg erschien im Mai 1973 als der Spielbetrieb nur einmal wöchentlich aufgenommen wurde. Mit dem Umzug in die besseren Räumlichkeiten des alten Wiehrebahnhofes begann die Entwicklung eines vielfältigen Vollprogramms, das sich große kulturpolitische Anerkennung erwarb. Mittlerweile setzt sich der Spielplan zusammen aus Reihen zu Themen, Ländern, Personen der Filmgeschichte, Wieder- und Erstaufführungen und besonderen Einzelveranstaltungen. Dabei wird darauf geachtet, dass Spiel-, Kurz und Dokumentarfilme gleichberechtigt nebeneinander stehen. 

Informationen unter: www.freiburger-medienforum.de/kino

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STUTTGARTER LUPE GESCHLOSSEN

Am 27. April 2003 wurden die Türen der beiden Kinosäle “Lupe 1“ und “Lupe 2“ für immer verriegelt. Die Gründe für die Schließung waren vielfältig: neben den sinkenden Besucherzahlen waren es vor allem die erforderlichen Investitionen in die Kinotechnik, die sich als nicht mehr tragbar erwiesen. Die auslaufenden Mietverträge konnten daher nicht verlängert werden. Die 1974 ins Leben gerufene “Lupe 1“ wurde 1976 vom Tübinger Kinomacher Stefan Paul erworben und um einen zweiten Kinosaal, die “Lupe 2“, erweitert. Seit 1978 führte Peter Erasmus die Geschäfte der beiden Kinos.
Der Wegfall der beiden Kinosäle wird im Bereich der internationalen Filmkunst zu Einschnitten führen und stellt für die Stuttgarter Kinolandschaft einen weiteren Verlust dar.

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50 JAHRE BACKNANGER KINOGESCHICHTE

Vor 50 Jahren pachteten Gerhard und Gertrud Eppler das Backnanger Metropol-Theater im Engelsaal am Schillerplatz, nur wenige Monate vor der Geburt ihres Sohnes Bernhard Eppler, dem heutigen Chef des Unternehmens. Nach Ablauf des Pachtvertrages riskierte die junge Familie den Bau eines eigenen Kinos. Am 22. November 1957 ging das Universum Filmtheater in Betrieb. In den siebziger Jahren wurde der bisherige große Saal in drei Kinoräume aufgeteilt, um dem Publikum ein breiteres Spektrum an Unterhaltung bieten zu können. 1999 entstand ein geräumiges Foyer, das als Kommunikationsplattform für Aktivitäten genutzt wird. 1997 erwarben die Epplers - verstärkt um Bernhards Frau Annegret - das Backnanger Filmtheater, das momentan renoviert wird. Am 22. Juni 2003 fand dort im großen Saal die letzte Vorstellung vor dem Umbau statt. Die Kinobesucher durften die Stühle, auf denen sie eben noch gesessen hatten, ausbauen und mit nach Hause nehmen.

Drei Kinobesucher warten auf das Auto, das sie mit den Kinostühlen abholen soll.

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MEHR GELD FÜR DEN MFG-KINOTOPF

Auch in diesem Jahr hat die MFG Kino-Innovationsförde-rungen an Filmtheater vergeben, die sich vor allem im Bereich Kunstfilm besonders hervorgetan haben. Der Gesamtetat wurde auf insgesamt 560.000 € aufgestockt. Das Gremium förderte in seiner Vergaberunde 2003 insgesamt 23 Lichtspielhäuser und damit sechs Kinobetriebe mehr als im Vorjahr. Die Fördermittel wurden als zinsloses Darlehen für Umbaumaßnahmen, technische Erneuerungen sowie Modernisierung der Ausstattung gewährt.

Nächster Einreichtermin ist der 1. März 2004

© Filmbüro Baden-Württemberg · Gestaltung: Andreas Staiger