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Im Mittelpunkt der Jahrestagung der Arbeitsgruppe
"Cinematographie des Holocaust" steht die Frage, wie
Opfer und Täter des Holocaust in deutschen Film- und Fernsehdokumentationen
dargestellt worden sind. Während in Film und Fernsehen der
DDR vornehmlich jene Nazitäter entlarvt wurden, die später
in der BRD untertauchten oder Karriere machten, war dieses Thema
in der BRD lange Zeit tabu. Erst in den 90er Jahren setzte mit
der öffentlichen Diskussion über die Entschädigung
der Opfer der Neonaziverfolgung, den Verbleib der "arisierten"
Vermögen und die Rolle Banken, Industrie und Justiz eine
breitere Auseinandersetzung mit diesen Themen in den Medien ein.
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Haus des Dokumentarfilms
Tel.: 0711 / 99 78 08-0
Fax: 0711 / 99 78 08-20
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