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Nummer 4/ 2002

Filmhaus-News

Filmhausumbau

Das Koki bricht auf

"First Contact" -Nachwuchsforum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 

FILMHAUS-NEWS

DAS KOKI BRICHT AUF


Mit einem neuen - und doch bekanntem - Namen und einem neuen Programmheft setzt das Kommunale Kino sichtbare Zeichen für einen Umbruch. Zukünftig wird das Kommunale Kino Stuttgart, das drittgrößte in Deutschland, unter dem Namen "KoKi" firmieren. Die Gestaltung des Logos und der neuen Programmbroschüre lag in der Hand von Studenten der Esslinger Lazi-Akademie.

Doch auch KoKi-intern gibt es Neues. So ist die Anzahl der Fördermitglieder mittlerweile auf über 300 gestiegen. Die Fördermitglieder unterstützen durch ihre tatkräftige Mithilfe das KoKi-Team beim Cine Latino-Festival oder beim Büro-Umzug. "Wir möchten die Fördermitglieder in Zukunft noch deutlicher in die Aktivitäten des Vereins einbinden", erklärt KoKi-Vorstand Constantin Schnell. Das Anfang 2002 gestartete Seminarprogramm "KoKi-Training" hat sich mit sieben Seminaren inzwischen etabliert. Auch im Frühjahr 2003 wird es in den Bereichen Schauspiel, Digitalschnitt, Sprechen, Drehen und Filmtheorie wieder Seminare geben. Zudem passt das KoKi seine Personalstruktur momentan den veränderten Aufgaben im Filmhaus an. Mit der Anschaffung eines hochwertigen Beamers für DVDs haben die Stadtteilkinos einen neuen Schub bekommen.
Positiv auf die Arbeit des KoKis wird sich auch der Umbau im Filmhaus auswirken. "Wir hoffen, dass möglichst viele Filmschaffende in die oberen Etagen einziehen, denn das wäre eine optimale Erweiterung des jetzigen Nut-zerspektrums", so Constantin Schnell. Das KoKi bietet den zukünftigen Mitmietern vielerlei Kooperationsmöglichkeiten, z.B. für Pressevorführung und Mustersichtungen. Auch die Bespielung von Saal 2 wird das Spektrum der KoKis erweitern; mit einem vom SWR gespendeten Betacam-Player kann nun professionelles Video abgespielt werden. Allerdings gibt es auch Wermutstropfen: Saal 2 wird nur äußerst spartanisch ausgestattet sein. Der neue Saal nimmt seinen Betrieb - entgegen den Versprechungen zu Anfang der Bauzeit - ohne Leinwand, ohne eine Klimaanlage und mit alter Bestuhlung auf.

Ein großer Schritt vorwärts ist die Einrichtung einer Gastronomie, die auch den Besuchern des KoKis zu Gute kommen wird. Das KoKi ist für alle Kooperationen offen, weist aber zugleich auf die Grenzen für den Gastrono-miebetrieb hin. "Als Kino für anspruchsvolle Filme müssen wir auf eine konsequente Schallbegrenzung achten. Der Pächter weiß, wie heikel Schallstörungen für einen Kinobetrieb sind. Er hat der Stadt zugesichert, dass er den Gastronomiebetrieb so führt, dass die Kinovorführungen nicht gestört werden."

© Filmbüro Baden-Württemberg · Gestaltung: Andreas Staiger